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public-l - Re: [DENICpublic-l] Heise Ticker

public-l AT list.denic.de

Subject: Public DENIC mailinglist

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Re: [DENICpublic-l] Heise Ticker


Chronological Thread 
  • From: Stephan Welzel/Denic <welzel AT denic.de>
  • To: Besim Karadeniz <besim AT karadeniz.de>
  • Cc: Frank Loewe <loewe AT dotcom-service.net>, owner-public-l AT denic.de, public-l AT denic.de
  • Subject: Re: [DENICpublic-l] Heise Ticker
  • Date: Tue, 13 Jul 2004 19:47:34 +0200


Hallo Herr Karadeniz,

> Funktioniert auch, nennt sich "Transit". Wir kippen damit inzwischen
> regelmäßig Domainnamen von chronisch säumigen Kunden zum DENIC ab und
> lassen dem DENIC das Vergnügen, das Geld bei seinem Kunden
> einzustreichen und mit ihm darüber herumzualbern, wie die Domain
> möglichst schnell wieder tut. Wir müssen da nur schnell genug reagieren,
> weil wir ja monatlich die Gebühren abdrücken, aber das ist halt das Übel
> dieser Politik, wenn man es sich nicht leisten kann, die Registrierung
> von DE-Domains grundsätzlich abzulehnen, was so ein Art von
> Geschäftsmodell eigentlich von vorneherein gebieten würde.

Das verstehe ich nicht. Wo soll denn da das Übel liegen, und wieso würde
die DENIC-Politik es eigentlich gebieten, keine .de-Domains anzubieten?
Nebenbei gesagt, über sieben Millionen registrierter .de-Domains scheinen
mir dafür zu sprechen, daß Ihre Meinung nicht von vielen geteilt wird.

> Offensichtlich ist der Atem da aber in Sachen Transit beim DENIC nicht
> lang genug, desöfteren verschwinden im Transit liegende Domains relativ
> schnell, wenn der Inhaber nicht ermittelt werden kann oder ein
> Insolvenzverfahren läuft.

Das verstehe ich auch nicht, aber ich kann Ihnen versichern, daß keine
Domains "verschwinden".

> Dem DENIC kostet das bis dato auch einfach nur
> das Porto und das Rückporto, den richtigen Schaden bis zum Transit hatte
> der dumme, naive Provider.

Wie Sie selber sagen, besteht dieser Schaden ja im schlimmsten Falle in
der Gebühr, die der Provider an sein DENIC-Mitglied oder an DENIC für
einen Monat zahlt. Da diese Gebühren, wie Sie wissen, fast schon absurd
niedrig sind, ist das nicht sehr dramatisch. Abgesehen davon ist das
Risiko, daß ein Kunde nicht bezahlt, keine Gemeinheit, die DENIC sich
ausgedacht hat, sondern eine Tatsache, mit der jeder umgehen muß, der am
Geschäftsleben teilnimmt. Es sei denn, er verlangt von seinen Kunden
Vorkasse, wie Sie es ja auch tun können.

> Um Herrn Wenzel seine Frage zu beantworten:
> Jupp, absolut genial gelöst - für das DENIC.

Das Buchstabieren meines Namens ist Ihnen hingegen nicht so genial
gelungen...

Welche Alternative wollen Sie denn? Daß es nur noch DENICdirect gibt?

> Ich bin ja immer noch heimlicher Fan der Handelsvertreterlösung,

Wie soll die denn aussehen?

Besten Gruß
Stephan Welzel





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